Lokale Expertise
Großschäden in der Region Ebermannstadt — typische Szenarien
Als Sachverständigenbüro mit Sitz für Ebermannstadt kennen wir die regionalen
Gegebenheiten, die bei Großschäden eine Rolle spielen. Zwei Risikofaktoren
betreffen die Region besonders.
Hochwasserrisiko am Roten Main
Der Rote Main durchfließt das Ebermannstadter Stadtgebiet und tritt bei
Starkregenereignissen regelmäßig über die Ufer. Betroffen sind vor
allem Gebäude in den Tallagen entlang des Flusslaufs — in der
Laineck, im Bereich der Wilhelminenaue und in Teilen von St. Georgen.
Kellerüberflutungen und aufsteigende Feuchtigkeit in den Erdgeschossen
sind die häufigsten Schadensbilder. Nach einem Hochwasserereignis ist
schnelles Handeln entscheidend: Je länger Bauteile durchfeuchtet bleiben,
desto größer wird der Folgeschaden durch Schimmelpilzbefall und
Materialzerstörung. Auch vermeintlich trockene Wände können noch
wochenlang erhöhte Feuchtewerte aufweisen — eine professionelle
Feuchteschadensanalyse deckt verborgene Restfeuchte auf.
Sturmschäden im Fichtelgebirge-Vorland
Die exponierte Lage Ebermannstadts am Rand des Fichtelgebirges macht die
Region anfällig für Sturmereignisse. Fallwinde aus den Höhenlagen des
Fichtelgebirges treffen auf die offene Landschaft des Obermainischen
Hügellands und können besonders in den Wintermonaten erhebliche
Schäden an Dächern und Fassaden verursachen. Typische Schadensbilder
sind abgedeckte Dachziegel, beschädigte Dachkonstruktionen durch
umgestürzte Bäume und Hagelschäden an Fenstern und Fassaden.
Die zeitnahe Dokumentation des Schadens ist hier besonders wichtig,
da provisorische Reparaturen oft schnell durchgeführt werden und das
ursprüngliche Schadensbild verändern.
Beweissicherung für Rechtsstreitigkeiten
Bei Großschäden kommt es regelmäßig zu Streitigkeiten — mit der
Versicherung über die Regulierungshöhe, mit Nachbarn über die
Schadensursache oder mit Handwerkern über mangelhafte Sanierung.
In all diesen Fällen ist ein gerichtsfestes Gutachten die Grundlage
für eine sachliche Klärung. Wir erstellen Gutachten, die den
Anforderungen der Zivilprozessordnung entsprechen und von Gerichten
anerkannt werden.
Gebäudeschäden in Deutschland: Zahlen und Kontext
Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft
(GDV)
zahlten deutsche Versicherer im Jahr 2023 rund
8,6 Milliarden Euro allein aus der
Wohngebäudeversicherung. Leitungswasserschäden machen mit etwa
4,5 Milliarden Euro den größten Anteil aus — ein Rekordwert.
Die durchschnittliche Schadenshöhe bei
einem Leitungswasserschaden liegt bei knapp — bei
Großschäden sind die Summen jedoch deutlich höher und können
leicht im fünf- bis sechsstelligen Bereich liegen.
Diese Zahlen zeigen: Gebäudeschäden sind kein Einzelfall, sondern
Alltag in der Versicherungswirtschaft. Und genau deshalb ist es
sinnvoll, den Schadensumfang nicht allein dem Gutachter der
Versicherung zu überlassen, sondern durch einen unabhängigen
Sachverständigen prüfen zu lassen.
Warten Sie nicht — rufen Sie jetzt an
Bei einem Großschaden zählt Geschwindigkeit. Je früher wir den Schaden
dokumentieren, desto stärker ist Ihre Position gegenüber der Versicherung.
Rufen Sie uns an unter
0921 163 932 51 — auch abends und am
Wochenende. Kostenvoranschlag mit Festpreisgarantie.
Unsere Preise sind transparent.
Falls in Folge eines Wasserschadens auch Schimmelbefall aufgetreten ist,
unterstützen wir Sie zusätzlich mit einem fachlichen
Schimmelgutachten.